Anforderungsprofile der Schwimmgruppen
Wassergewöhnung:
Gleiten mit bzw. ohne „Haltehilfe“
Springen ins schultertiefe Wasser
Heraufholen eines Tauchrings (Kopf unter Wasser)
Tauchübungen, z.B. durch Ringe krabbeln (Kopf unter Wasser)
Anfängliche Schwimmübungen
Seestern
Ins Wasser atmen
Evtl. Sprung in „tiefes Wasser“ (hinterer Bereich Nichtschwimmer/Sportbecken)
Schwimmausbildung:
Brustschwimmen (mindestens 10 m)
Wichtig!!! „kurze Füße“ – gleichmäßiger Beinschlag
Gleiten in Brust- und Rückenlage
Sprung in „tiefes Wasser“ (hinterer Bereich Nichtschwimmer/Sportbecken)
Heraufholen eines Tauchrings (Kopf unter Wasser)
Mini-Bahn:
Sicherheit gewinnen
eine Bahn ohne Pause schwimmen
den Brustbeinschlag verbessern
Gleiten in Bauch und Rückenlage
das „Seepferdchen“ erlangen
Gruppe 1:
Verbesserung des Brustschwimmens (Korrektur „Schere“)
Gleiten in Brust- und Rückenlage
Rückenkraulbeinschlag (mit Schwimmbrett hinter dem Kopf oder auf dem Bauch)
Vier Bahnen ohne Pause schwimmen
Sprung vom 1m-Brett bzw. Startblock
Streckentauchübungen
Gruppe 2:
Verbesserung des Brustschwimmens
Verbesserung des Rückenschwimmens
nur Beine mit Schwimmbrett
Erlernen des Rückenarmzugs (kein S-Zug)
Sprung vom 3m-Brett
Gleiten in Brust- und Rückenlage
Vorübungen zum Kopfsprung vom Beckenrand
Koordinationsübungen / Rollen
Gruppe 3:
Brustschwimmen mit Ausatmen ins Wasser
Verbesserung des Rückenschwimmens
Kraulbeine (Erlernen des Kraulbeinschlags)
Ausatmen ins Wasser
Kraularme (Erlernen des Kraularmzugs)
Kopfsprung bzw. Startsprung
Sprung vom 3m-Brett
Streckentauchen
Gleiten in Brust- und Rückenlage
Koordinationsübungen / Rollen
Gruppe 4:
Verbesserung des Brustschwimmens
Rückenschwimmen
Verbesserung Kraulschwimmen
Startsprung
Sprung vom 3m-Brett
Rückenstart
Regelgerechtes Anschlagen bei Wende und Ziel
Koordinationsübungen (z.B. Brustarme mit Kraulbeinschlag), Rollen
Gleiten in Brust- und Rückenlage
Gleiten mit Delfinbeinschlag
Teilnahme am Kinderpokal
Wettkampfmannschaft 3:
Verbesserung und Ausbau des bisher Gelernten
Wettkampfmannschaft 2:
Verbesserung des Brust- und Rückenschwimmens
Schmetterlingsschwimmen
Kraulschwimmen mit S-Armzug
Koordinationsübungen
Sprintübungen
Startsprung/Rückenstart
Wendentechniken: Kipp- Rollwende, regelgerechtes Anschlagen
Gleiten in Brust- und Rückenlage
Vorbereitung auf den IAT
Wettkampfmannschaft 1:
leistungsstärkste Gruppe
vier- bis fünfmal pro Woche Trainingspflicht
Teilnahme an Bezirksveranstaltungen, NRW- und DSV-Meisterschaften
Damen und Herren kämpfen in der Landesliga
Neben SG Gelsenkirchen, Gladbeck & Münster überwiegend leistungsstärkster Verein im Bezirk
Allgemeines:
Die Übergänge der einzelnen Gruppen sind fließend. Nach Absprache der betroffenen Übungsleiter werden die Kinder in die nächste Gruppe geschickt.
Die Anforderungen sind nach dem Können der Kinder auszurichten.
Grundsätzlich sollte jedoch nicht von der v. g. Aufteilung abgewichen werden.
Die Aufteilung der Schwimmgruppen besagt lediglich, dass die Kinder der Gruppen mit Zahl mit der Zielsetzung zum Wettkampfschwimmen, die Kinder aus den BS-Gruppen für den Breitensport ausgebildet werden.
Die Lernziele der Gruppen sind gleich, werden jedoch nicht mit der gleichen Intensität betrieben.
Die Technik der leistungsorientierten Gruppen sollte möglichst fehlerfrei sein.
Die Kinder der leistungsorientierten Gruppen sollten möglichst jung sein, damit spätestens mit 8 Jahren die WKM 2 erreicht wird.
Zur Verdeutlichung des Werdeganges hier die Übersicht in grafischer Aufbereitung:
Geändert, beschlossen und für verbindlich erklärt in der Schwimmausschusssitzung am 02.10.2004





